Diese Maske stammt aus der Kuba-Kultur der Demokratischen Republik Kongo und datiert ins 19. Jahrhundert. Sie wurde aus Holz geschnitzt und zeichnet sich durch ihre markante, stilisierte Formensprache aus. Die reduzierten Gesichtszüge und die rechteckigen Augenöffnungen verleihen der Maske ein charakteristisches, abstrahiertes Erscheinungsbild. Besonders auffällig sind die metallenen Besätze um die Augen und den Mund, die die maskenhafte Präsenz verstärken und möglicherweise symbolische Bedeutung tragen.
Die Maske wird vermutlich in rituellen Kontexten verwendet, wo sie eine bedeutende Rolle in den Zeremonien der Kuba-Gesellschaft spielt. Solche Masken sind eng mit den sozialen und spirituellen Praktiken der Kuba verbunden, wobei sie häufig zur Repräsentation von Ahnengeistern oder spirituellen Kräften dienten. Ihre klare Struktur und die betonten, geometrischen Formen spiegeln die Symbolkraft und den künstlerischen Ausdruck der Kuba-Kultur wider.