Diese attische Lekythos aus dem 4. Jahrhundert v. u. Z. wurde für die Aufbewahrung von Ölen verwendet, die in der griechischen Kultur sowohl im Alltag als auch in rituellen und funerären Kontexten eine zentrale Rolle spielten.
Die Oberfläche ist mit einer schwarz glänzenden Engobe überzogen und wird durch umlaufende Bänder in Terrakotta-Farbe akzentuiert. Diese schlichten Dekorationen sind typisch für die attische Keramik und fügen sich harmonisch in die klare Formsprache dieses Gefäßtyps ein.
Lekythen wie diese wurden häufig als Grabbeigaben verwendet und enthielten Duftöle, die als Opfergaben für die Verstorbenen dienten. Sie veranschaulichen die praktische und symbolische Bedeutung von Keramik im gesellschaftlichen und kulturellen Leben der griechischen Antike.