Entdecken Sie unsere Sammlung von Masken aus Afrika. Sie stammen von den Dan, Lega, Lwalwa, Pende, Woyo und Bakuba und sind tief in der vielfältigen Kultur und Tradition der Stämme verwurzelt.
Die Dan-Masken, die aus dem Gebiet des heutigen Liberia und der Elfenbeinküste stammen, sind bekannt für ihre charakteristischen Gesichtszüge mit langen Nasen, Wangen und Kinnpartien. Diese Masken dienten als Passmasken und wurden stets mitgeführt.
Der kleine Lwalwa-Stamm im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo fertigt reich verzierte Masken, die eine tiefgehende kulturelle Bedeutung tragen. Sie werden traditionell bei Einweihungstänzen, Beerdigungen und als Talismane verwendet.
Die Lega sind bekannt für ihre beeindruckenden Kuppelmasken aus Holz, die bei Initiationsriten und Beerdigungen getragen werden. Diese Masken stellen oft idealisierte Schönheitsvorstellungen dar.
Die Pende sind für ihre ausdrucksstarken Masken bekannt, die oft grimmige Gesichter mit weit aufgerissenen Augen und Mündern zeigen. Sie werden bei Ritualen zur Kommunikation mit Geistern verwendet. Besonders bekannt sind die "Panya Ngombe"-Masken, die menschliche und Büffelmerkmale kombinieren und oft mit eingeritzten Dreiecksmustern verziert sind. Diese Masken wurden häufig über Türen oder Fenstern von Häuptlingswohnungen aufgehängt.
Die Woyo schnitzen Masken für die rituellen Tänze der "Ndunga", einer traditionellen Männergesellschaft, die die soziale Ordnung aufrechterhält. Die großen Woyo-Masken werden oft mit kontrastierenden Farben auf weißem Grund bemalt und mit bodenlangen Kostümen aus Bananenblättern getragen. Die Farben haben symbolische Bedeutung und werden erneuert, um die Kraft der Maske zu revitalisieren.
Die Bakuba, auch Kuba genannt, sind berühmt für ihre kunstvollen Gesichtsmasken aus Holz und Raffiabast, die bei Initiationsriten getragen werden. Sie zeigen oft übernatürliche Wesen oder Ahnengeister.